Richtigstellung Faze Interview

Richtigstellung Faze Interview

Am Freitag, den 15.09.2017 veröffentlichten meine Ex-Kollegen von Chasing Kurt Ihre neue Single „One Thing“ und das neue Album Cloud Dancer. Dazu gab es nun in der FAZE folgendes Interview. Da in diesem Interview in meinem Namen gesprochen wird und dieses auch ohne jede Absprache mit mir veröffentlicht wurde, sehe ich mich gezwungen, mich mit dieser Richtigstellung zu verteidigen. Die Darstellung ist teilweise Ruf- und Geschäftsschädigend!

Zu aller erst muss hier genannt werden, dass ich noch vor meinem Austritt im Jahr 2015, das komplette Album „Cloud Dancer“, mit Ausnahme von 2 Songs, in meinem Studio komponiert und aufgenommen habe.  Dieser Punkt wird mit keinem Satz im Interview erwähnt!

Als Einziger im Projekt mit langjähriger  Erfahrung im Bereich der Musikveröffentlichung waren mir die hohen Erwartungen von Außen, als auch intern bekannt; im Interview dann zu behaupten, mir wäre der „Erwartungsdruck“ zuviel geworden, ist schon arg. Ich habe mich damals sehr gefreut, dass unsere, doch eher ungewöhnliche Musik soviel Anklang fand. Dass „Wir  alle unseren Stil beibehalten wollten“ ist  dann aber doch ziemlich geschönt . Als Produzent musste ich unseren Stil immer wieder verteidigen, während sich meine Ex-Kollegen stellenweise wie Fähnchen im Wind verhielten, mir nicht mehr den Rücken stärkten und es somit natürlich irgendwann zu massiven internen Reibereien kam.

Außerdem wird noch genannt, dass ich am Ende „einfach keine Lust“ (O-Ton) mehr gehabt hätte. Das kann ich so absolut nicht stehen lassen. Bis zum Ende habe ich kreativ und produktiv im Projekt gearbeitet,  habe mich aber gegen Ende nur noch ausgenutzt gefühlt, als die Maschine, die die Musik macht. Von anderer Seite wurden der Einsatz, aber auch die Anerkennung dafür immer geringer. Wenn ich das später angesprochen habe, wurde die Rolle eines Producers auch gerne mal heruntergespielt. Nachdem ich dann verkündet hatte, dass ich so nicht mehr weitermachen würde, hat sich das noch verstärkt.

Zusätzlich nahmen aber auch über längere Zeit zwischenmenschliche Spannungen und auch gröbere Fehler z.B. bei Auftritten zu. Bis zum Schluss habe ich noch über Krisensitzungen versucht die Qualität im Projekt zu erhalten.  Die war aber letztendlich schlicht nicht mehr zu gewährleisten. Das Projekt wurde für mich immer mehr untragbar und ehrlich gesagt auch langsam etwas peinlich. Streitigkeiten häuften sich zudem  und gegen Ende  gab es dann leider einfach unüberwindbare Differenzen zwischen uns. Gerne hätte ich weiter an der Vision gefeilt, habe diese Entscheidung schweren Herzens treffen müssen, ein Stück meiner Vergangenheit hinter mir gelassen und vor allem auch meinen Traum aufgeben müssen. Das wir uns im Guten getrennt hätten, ist absolut gegenteilig, am Ende scheiterte jedes Gespräch.

Für diese Richtigstellung habe ich mich kurz gefasst. Die Darstellung im Interview hat mich wieder einmal menschlich eintäuscht, daher ist mir wichtig  festzuhalten: Die stellenweise Darstellung in diesem Interview beruht nicht auf den Tatsachen!

– Pascal

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